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Tourentipp 05 - 2019 Auf Abwegen steil über dem Urnersee

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Kurzinfo

Kurzinfo Eintageswanderung von Bauen ins Grosstal Ausgangs- / Endpunkt Anreise Rückreise Tourendaten Beschreibung Anforderungen / Verhältnisse Material / Landeskarten Übernachten Bauen 435 m, Schiffsstation Bauen (See). Als Variante kann auch ab Seelisberg (792 m) über das Schloss Beroldingen gestartet werden (Bushaltestelle Seelisberg, Geissweg). Oder mit der Seilbahn zum Alphaus Weid. Bahn nach Flüelen und per Schiff nach Bauen. [ Fahrplan: www.sbb.ch ] Ab Gitschenen mit der Seilbahn nach St. Jakob (Isenthal). Ab dort Bus nach Flüelen, Bahnhof mit Bahnanschluss nach Norden und Süden. Aufstieg: ca. 2200 Hm, Abstieg: ca. 1100 Hm, Strecke: ca. 15 km, 8–10 h Variante ab Seelisberg ist ähnlich lang (etwas weniger Höhenmeter, dafür etwas mehr Strecke). Die Tour kann auch als 2-Tagestour mit Übernachtung im Bergasthaus Niederbauen unternommen werden. (So verkürzen sich die Tagesetappen und der Sonnenuntergang vom Berghaus Niederbauen ist es Wert. Oder man startet mit der Seilbahn ab Alphaus Weid, dann reduzieren sich die Höhenmeter um ca. 800 Hm). Oberbauenstock 2117 m – Von Bauen 435 m, Schiffsstation Bauen (See) dem Wanderweg entlang über Rütli (619 m) nach Brunni-Wissig (721 m). Nach links zum Bauernhof (Schlafen im Stroh) abbiegen und einem Pfad entlang (Wiese) und teils weglos Richtung Waldrand nach Westen. Nach dem Stall auf ca. 830 m (Koord: 686'669 / 200'109) am besten weglos direkt zum Waldrand zum auf der LK angedeutetet Weg (der auf der LK eingezeichnete Weg ist nicht immer deutlich erkennbar). Ab hier ist der Pfad teils mit gelben Markierungen gekennzeichnet. Trotzdem muss man aufpassen, ihn nicht zu verlieren. Im Wald nach SW an den Fuss des Felsriegels. Anfangs über eine Art Schlucht-Rinne, dann nach links (ab hier kleiner Weg) über einen steilen Waldrücken in kurzen Kerren und einer Traverse zur Wiese und Alp Vorderbergli (1069 m). Nun dem kleinen Weg entlang über Bawald, Eschigwald nach Norden ansteigend zum Alphaus Weid (ca. 1295 m). Hierher fährt auch eine kleine Seilbahn ab Seelisberg-Brunni. Weiter über Lauweli (1528 m) und den teils mit Leitern und Stufen, aber besser markierten Weg Richtung Gütsch 1883 m. Mit einem kurzen Abstecher auf den Niederbauen Chulm 1923 m. (Hier könnte man zum Bergasthaus Niederbauen absteigen um andertags die Wanderung fortzusetzten). Unsere Wanderung führt über Hundschopf alles dem Wanderweg entlang zum Oberbauenstock 2117 m. Von dort über einen teils ausgesetzten aber prächtigen Gratweg über Zingel P.1877 und Jochlistock 2070 m ins Vorder Jochli (2001 m). Hier könnte man auch nach ins Chöltal nach Emmetten absteigen. Mit weniger Höhenmeter und lohender ist es, über Ober Bolgen (P.1962) - Unter Bolgen (P.1657) nach Gitschenen abzusteigen und mit einer Einkehr oder gar einem Aufenthalt im Berggasthaus Gitschenen diese sportliche Wanderung abzurunden. 8–10 h, T4–T5 Charakter der Wanderung: Lange, teils steile und exponierte alpine Bergwanderung (T4–T5). Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und ein gutes Orientierungsvermögen sind nötig. Ideal ist, wenn die Wanderwege und Übergänge schneefrei sind, i.d.R. Mitte Juni-Ende Oktober. V.a. schattseitig und in Rinnen kann im Frühsommer auch noch harter Firnschnee liegen. Dann sind Leichtsteigeisen/Pickel nötig sowie die Wanderung wird deutlich anspruchsvoller. Bequeme Wanderbekleidung- und gute Wander- oder Bergschuhe, Sonnenbrille, evtl. Stöcke, im Früh- oder Spätsommer evtl. Leichtsteigeisen/Pickel nützlich. LK 1:25 000 Blatt: 1171 Beckenried / oder auf map.geo.admin.ch Ausschnitt ausdrucken. App mit Offline-Karten (z.B. White Risk, usw.). Schlafen im Stroh, Bauernhof Familie Ziegler, Wyssigstrasse 14, Seelisberg; www.stroh-traum.ch, Telefon 079 777 03 76 oder 079 737 05 01 Bergasthaus Niederbauen; www.berggasthaus-niederbauen.ch Bergasthaus Gitschenen; www.gitschenen.ch

Bilderstrecke Eintageswanderung von Bauen ins Grosstal (1) (2) (3) (4) (6) (7) (5) Bilderstrecke: (1) Urnersee und Bauen (Start der Tour). (2) Waldquerung auf Pfad zur 1. Felsstufe. (3) Hof bei Wissig und Riemenstaldner Tal. (4) Aufstieg durch die Rinne (1. Felsstufe). (5) Raffinierter Weg zwischen Felswänden. (6) In der Rinne hat es kaum Wegspuren. (7) Verblaste Markierungen weisen den Weg. Impressum Layout Bilder topo.verlag, www.topoverlag.ch © Daniel Silbernagel, topo.verlag

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