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Keepwild - Sensibilisierungsflyer

Keepwild -

Anreise Die Anreise macht im Bergsport den grössten Anteil der Umweltbelastung aus. Reduziere deinen CO2- Fussabdruck um bis zu 70 %, indem du mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anreist. Zusatzangebote wie das AlpenTaxi bringen dich auch dorthin, wo keine Haltestelle ist. Extratipp: Unternimm Touren in deiner Region und reise aus eigener Muskelkraft an. Die Produktion von Ausrüstung kann mehr oder weniger umweltschonend und sozialverträglich erfolgen und trägt immer zum Ressourcenverbrauch bei. Kaufe bewusst und erkundige dich nach Nachhaltigkeitsstandards wie zum Beispiel Bluesign, RDS oder Fair Wear. Überlege, ob mieten eine Option ist. Extratipp: Pflege dein Material und bringe es bei Schäden zur Reparatur. Eine Verlängerung der Lebensdauer um neun Monate reduziert den ökologischen Fussabdruck um bis zu 30 %! Gut erhaltene gebrauchte Bergsportausrüstung kannst du zum Beispiel am Alpin-Flohmi verkaufen oder bei Bächli Bergsport zur Förderung regionaler Projekte abgeben. Verhalten im Gelände Die Berge sind Lebensräume für Wildtiere und Pflanzen. Informiere dich schon bei der Tourenplanung über Schutzgebiete und halte dich an die Regeln. Vermeide Lärm und Licht in der Dämmerung, wenn viele Tiere aktiv sind. Extratipp: Wild Campieren und Biwakieren ist in Schutzgebieten und einigen Gemeinden eingeschränkt. Grundsätzlich gilt: Je höher die Lage, desto unbedenklicher das Aufschlagen eines Nachtlagers. Frage beim Übernachten in der Nähe einer Hütte die Betreibenden um Erlaubnis. Ausrüstung Was übrig bleibt Abfall schmälert das Bergerlebnis. Hinterlasse keinen Müll und gehe mit gutem Beispiel voran, indem du herumliegenden Abfall in deiner persönlichen Clean-Up-Aktion einsammelst. Wenn du mal musst: Vergrabe Fäkalien mit mindestens 50 Metern Abstand zu Gewässern. Übrigens: Taschentücher verrotten etwa 20-mal langsamer als Toilettenpapier! Extratipp: Verringere Mikroplastik, indem du deine synthetische Kleidung nicht zu oft und nicht zu heiss wäschst. Durch die Verwendung eines Waschbeutels gelangt bis zu 86 % weniger Mikroplastik ins Abwasser.

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