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Inspiration Nr. 3 - 2022

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Wegweiser Davos «Als

Wegweiser Davos «Als würde man ins Erdinnere wandern.» BEST FIT FOR YOUR ADVENTURE Monstein lädt zum Längerbleiben ein. mit köstlichen Wildgerichten wie Hirschcarpaccio oder Bündner Spezialitäten wie Chrutchräpfli. Sie ähneln gefüllten Ravioli, werden in Nussbutter und mit Sertiger Alpengourmet-Chäs serviert. Wer die deftigen Klassiker Maluns, Capuns und Gerstensuppe einfach nur kosten möchte, bestellt sich eine Trilogie in verkraftbarer Grösse. So können noch die feinen Desserts Platz finden. Zur Verdauung ein Arvenlikör? Schichtwechsel Der Duft von Arven begleitet uns weiter ins Ducantal. Über dessen unterste Felsstufe stürzt sich ein imposanter Wasserfall. Dahinter dringt der Weg in eine karge Falte ein. Als würde man ins Erdinnere wandern, entblösst sie ein faszinierendes Mosaik erstarrter Gesteinsschichten aus der mittleren Trias-Zeit – jener Zeit vor rund 240 Millionen Jahren, als die Landschaft noch in einem Ozean lag. Aus Schutthalden ragen mächtige Kalk-, Mergelund Dolomitbänke. Fachleute nennen sie Prosanto-Schichten. Bekannt für ihren Fossilienreichtum. So fanden Forscher der ETH Zürich im Ducantal unzählige Versteinerungen und Fragmente an gut erhaltenen Fischskeletten, an meeres- und landbewohnenden Sauriern (ausgestellt im Naturmuseum in Chur). Staunend erklimmen wir die Fanezfurgga. Die andere Seite wechselt wieder in liebliches Alpgelände über. Mittendrin liegt das herzige Dörfchen Monstein. Weltabgeschieden und doch nicht. Von Häusträffel, Mungga und Wätterguoge Längst ist die Monsteiner Brauerei ein beliebter Treffpunkt, insbesondere freitags, wenn zum «Abend der offenen Tür» geladen wird. Braumeister Sebastian Degen, vulgo Basti, nennt es scherzhaft «betreutes Trinken». Von der Pandemie liess man sich nicht ins Bockshorn jagen. Kurzerhand wurde der Brunnen vor der Haustür in einen Bierbrunnen umfunktioniert. Dort wird nun an der frischen Luft gezapft. Damit jeder die Vorschriften einhalten kann, entwickelte man gleich noch einen witzigen Bierkrug-Abstandhalter dazu. Der Erfinderreichtum passt zum Firmennamen. Die «BierVision Monstein AG», zur Jahrtausendwende gegründet, eröffnete im Juni 2001 als dazumal höchstgelegene Brauerei der Schweiz und erste Schaubrauerei des Kantons Graubünden. In der ehemaligen Dorfsennerei untergebracht, braut das Team unter Basti Bierspezialitäten mit so lustigen Namen wie Häusträffel (das Bündner Wort für Grashüpfer), Mungga (= Murmeltier) oder Wätterguoge (= Alpensalamander) Weizen. An der gegenüberliegenden Herberge, dem Hotel Ducan, steht denn auch «last beerstop before heaven!» Zum Monsteiner Bier passen die Leckereien von Gastwirt Benni Schibli. Selbst ganze Gerichte werden mit dem Hopfensaft kreiert, wie Salate an hausgemachtem Bierdressing, Wätterguoge-Biergulasch vom heimischen Rind mit Thymian-Speck-Bohnen und Paprika-Spätzli. Und zum Dessert vielleicht eine gebrannte Malzcreme? Aber zuvor verdünnisieren wir uns in die Sauna. Auf eine Knautschzone eine Couchzone, das darf man sich gönnen. baechli-bergsport.ch/davos-sommer Air Revolution 4.4 Lady GTX 20 21

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