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Inspiration 2/2018 dt

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6700 HÖHENMETER TRAIL

6700 HÖHENMETER TRAIL E101 FIRST BORT FAULHORN 2681 M SCHYNIGE PLATTE MÄNNLICHEN WEITERE DISTANZEN E51: 51 km / 3100 Höhenmeter E35: 35 km / 2500 Höhenmeter E16: 16 km / 960 Höhenmeter EIGER GLETSCHER TRAIL E101 11:01H REKORDZEIT 2017 STEPHAN HUGENSCHMIDT OBERLÄGER BUSSALP PFINGSTEGG 600 TEILNEHMER GRINDELWALD BURG- LAUENEN 896 M GRINDELWALD 101 KILOMETER STRECKENLÄNGE EIGER ULTRA TRAIL Das Panorama grandios, die Strecke brutal: Der 6. Eiger Ultra Trail, vom 13. bis zum 15. Juli in Grindelwald, zieht wohl gerade deshalb Trailrunner aus aller Welt magisch an. Mit dabei: die beiden Bächli-Mitarbeiter Jonas Fischle und Ramon Höfler auf der E101- und der E51-Strecke. 200 KINDER BEIM KIDS RACE 500 HELFER + SAMARITER, ALPINE RETTUNG, ÄRZTE, MASSAGE, BERGFÜHRER 2018: IN 60 MINUTEN AUS- VERKAUFT 650 KILOGRAMM ORANGEN 4000 BANANEN 2018: 3000 LÄUFER AUS 70 NATIONEN CHF 175 STARTGELD 200 TEILNEHMER BEIM TRAIL SURPRISE (500 – 1000 HM, 10 – 15 KM) 2600 LITER COLA 12 VERPFLEGUNGS­ POSTEN: 60 KILOGRAMM BERGKÄSE VON DER NAHE GELEGENEN ALP 200 DOSEN PRINGLES CHIPS 360 KILOGRAMM WASSERMELONEN

HÖHENLUFT EIGER ULTRA TRAIL «NICHT AN DIE DISTANZ DENKEN!» INTERVIEW MIT JONAS FISCHLE UND RAMON HÖFLER 101 Kilometer, 6700 Höhenmeter: Das tönt selbst für ambitionierte Läufer ziemlich streng. Jonas Fischle: Beim Eiger Ultra Trail blendest du die Zeit plötzlich aus. Es ist ein bisschen wie Urlaub, du bist in den Bergen unterwegs. Und solange es schön ist, ist alles gut. Ramon Höfler: Bei mir ist es ja nicht ganz so lang. Ich starte auf der E51-Strecke mit 51 Kilometern und 3100 Höhenmetern. Startet ihr zum ersten Mal, oder seid ihr beide erfahrene Ultra-Läufer? Jonas: Mein erster Ultra-Lauf war der «Mountainman» in Melchsee-Frutt. Ich hatte mir das nach meinem ersten Marathon in den Kopf gesetzt mit dem Ziel, irgendwann den Eiger zu laufen. Nun starte ich hier zum zweiten Mal. Ramon: Am Eiger bin ich zweimal auf der E35-Strecke gestartet und konnte einmal auf Platz 6 und einmal auf Platz 7 finishen. Meine Devise: lieber kürzer und zügiger, dafür aber einige Läufe im Jahr. Wie trainiert man für so eine Distanz? Jonas: Meine Taktik ist, möglichst nicht an die Distanz zu denken. Wichtig ist, dass du im Kopf bereit bist, dich auf diesen Lauf einzulassen. Da ich im Winter Skitourenrennen mache und bei der PDG war, habe ich bereits eine gute Grundlagenausdauer. Diese halte ich mit langen Skihochtouren, Bergläufen und Velofahrten aufrecht. Einige Bergläufe und lange Trainingseinheiten in den Laufschuhen müssen natürlich schon auch sein. Und im Rennen: Wie teilt man so eine Strecke an? Ramon: Es ist sinnvoll, sich einen realistischen Plan zurechtzulegen, um zu verhindern, dass man zu schnell losgeht. Wichtig ist, das Streckenprofil genau zu kennen, um nicht von unvorhergesehenen Anstiegen überrascht zu werden. Das kann ziemlich demotivieren. Aber auch bergab müssen die Kräfte eingeteilt werden, sonst sind die Beine schon nach dem ersten Downhill gekocht. Beim Material: super spartanisch oder doch mit etwas Reserven? Jonas: Das Reglement gibt da ziemlich konkrete Vorgaben. Meiner Meinung nach reicht das gut aus, um allen Eventualitäten gewappnet zu sein. Was ich immer griffbereit habe, sind eine leichte Windjacke und Ärmlinge – alles andere ist im Laufrucksack gut verstaut. Ramon: So spartanisch, wie es sinnvoll ist. Das Pflichtmaterial ist sehr üppig. Das ist auch sinnvoll. Trotzdem möchte ich nicht mehr dabeihaben als nötig. Aber wenn ich schon ein Wärmeshirt einpacke, dann ein gutes, und nicht nur für die Kontrollen. Hauptsache durchkommen, oder mit einer Zielzeit im Kopf? Jonas: Es gibt immer eine Wunschzeit, sonst macht man sich was vor. Bei mir sind das 18 Stunden. Dann hätte ich mich um zwei Stunden verbessert. Wenn die 18 Stunden abgelaufen sind, weiss ich, dass ich noch weitere acht Stunden habe, bevor das Ziel geschlossen wird. Ramon: Ja, fast jeder setzt sich sein persönliches Ziel, eine bestimmte Zeit oder einen Rang. Aber bei 50 oder gar 100 Kilometern ist das erste Ziel immer das Ankommen. PACKLISTE E101 Schuh: Sense Ride, Salomon Rucksack: S-Lab Sense Ultra 8 Set, Salomon Stirnlampe: Petzl Aktik Stirnband, Handschuhe, Armlinge Thermo-Shirt: z.B. Icebreaker Oasis Wetterschutz: Dynafit Ultralight Gore Tex Shakedry Jacket, Dynafit React U Pants Sonnenbrille: Julbo Aerospeed Zebra Light Verpflegung: (Winforce Flüssigriegel), 2 Bidons je 0,5 l Trinkbecher: Salomon Soft Cup Speed Stöcke: Distance Carbon Z, Black Diamond Rettungsdecke, Verbandsmaterial, Schmerzmittel, Notfallpfeife, Mobiltelefon, GoPro-Kamera, Geld, Ausweis und Kreditkarte für Notfälle PACKLISTE E51 Schuhe: Salomon Sense Ultra / Sense Ride Hose: Salomon Sense Pro Short Wetterschutz: S-Lab Hybrid Jkt. und Pants Shirt: Salomon Trail Runner ss Tee (kurz & lang) Rucksack: S-Lab Sense Ultra 5 Set, Salomon Stöcke: Leki RCM Sonnenbrille: Adidas Daroga JONAS FISCHLE (29) FILIALE KRIENS, ABTEILUNGSLEITER SCHUHE RAMON HÖFLER (28) FILIALE BASEL, ABTEILUNGSLEITER TEXTIL Verpflegung: 1 Liter Flüssigkeit, Gel / Riegel Handschuhe, Mütze, Sonnenhut, Rettungsdecke, Verbandsmaterial, Smartphone, Pfeife Alle Infos zum Eiger Ultra Trail gibt es unter: eigerultratrail.ch INSPIRATION 02 / 2018 29

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