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Inspiration 03/2016 dt

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Norrøna ist für

Norrøna ist für funktionale, farbenfrohe Outdoor-Bekleidung und Rucksäcke bekannt. Partnercheck 42

MEHR ALS NUR BUNT Leuchtende Farben, gewagt miteinander kombiniert, lässige Schnitte und ungewöhnliche Designs – so kennen die meisten die norwegische Alpinsportmarke Norrøna. Doch die «Styler» aus dem Norden beweisen nicht nur im Bezug auf die Optik Mut, sie sind auch Vorreiter in Sachen Funktion und Material. «Finde ich cool», entgegnet Jørgen Jørgensen, wenn man ihn darauf anspricht, dass er den gleichen Namen wie sein Urgrossvater trägt. Den damaligen Gründer von Norrøna und seinen Urenkel, den heutigen Geschäftsführer, verbindet mehr als nur der Name: Allem voran das Faible für die Entwicklung hochwertiger Outdoor-Produkte. «Im Grunde war es immer klar, dass ich die Firma übernehmen würde», berichtet der 43-Jährige. Schon als Junge hält er sich oft in der Firma auf. Anfangs übernimmt er einfache Aufgaben in der Produktion. Später lernt er, mit der Nähmaschine umzugehen. Er beginnt mit Materialien zu spielen, selbst Produkte herzustellen. Nur einmal, während seines betriebswirtschaftlichen Studiums, reizt ihn das Finanzgeschäft. «Aber da hat mir etwas gefehlt. Ich wollte nicht nur Geld hin und her bewegen. Ich mag es, Dinge zu entwickeln, etwas herzustellen.» Wie sein Urgrossvater: Am 29. April 1929 gründet Jørgen Jørgensen Senior in Oslo die J. J. Norrøna Sportartikel- und Lederfabrik. Norrøna, das bedeutet «altnordisch», und weil sich Jørgensen seiner Herkunft verpflichtet fühlt, ziert neben seinen Initialen auch ein mit Ski und Schild ausgestatteter Wikinger, ein «Birkebeiner», das anfängliche Firmenlogo. Gemeinsam mit zwei Näherinnen fertigt der gelernte Sattler zunächst Rucksäcke, Zelte und verschiedene Lederartikel. Auch von einem Bankrott im Jahr 1933 lässt sich Jørgensen nicht entmutigen. Bereits im Folgejahr wagt er den Neustart. Dieses Mal läuft es besser: Das Unternehmen wächst, zieht bald an einen Geschäftsführer Jørgen Jørgensen ist mit Schnittmustern und Nähmaschine vertraut. neuen Standort in der Innenstadt von Oslo. Sechs Jahre später ist die Belegschaft auf 15 Mitarbeiter angewachsen. «Gegenwärtig sind es über 80», berichtet der Urenkel. Dazu kommen nochmal etwa halb so viele Angestellte im Handel. «Damals wie jetzt war es die Motivation, Menschen durch unsere Ausrüstung einmalige Naturerfahrungen zu ermöglichen. Mein Urgrossvater war ein leidenschaftlicher Handwerker und er liebte es, in der Natur zu sein. Beide Interessen kombinieren zu können, spornte ihn an.» Partnercheck 43

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