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Inspiration 04-2019

PARTNERCHECK K2

PARTNERCHECK K2 Schweizer Know-how: Martin Volken ist der Urvater der K2 Wayback Serie. überhaupt leiteten eine neue Richtung im Skibau ein. Das Familienunternehmen der Brüder H. William und Billy Kirschner (deshalb K2) stellte aus Fiberglas Boxen für Tiere her und Schienen, mit denen Tierärzte Brüche ihrer Patienten behandelten. Bill war jedoch der Ansicht, dass aus dem vielseitigen Material doch noch bedeutend spassigere Dinge entstehen könnten. 1962 entwickelte er auf Vashon Island, dem langjährigen Firmensitz nahe Seattle, den ersten Ski aus Fiberglas, eine Alternative zu den damals angesagten Metall-Konstruktionen. Die Marke K2 war geboren. Einfach mal spinnen. Das ist bei K2 kein Vorwurf, sondern fixes Element kreativer Entwicklungs- und Marketing- Arbeit. So war und ist K2 ein Schmelztiegel schillernder Persönlichkeiten: in den 70er- und 80er-Jahren mischten die Zwillingsbrüder Phil und Steve Mare als bunte Hunde zwischen den Slalomstangen den Ski-Weltcup auf. Ende der 90er-Jahre entschied sich K2 ganz bewusst, einen anderen Weg zu gehen als die meisten anderen namhaften Skibrands. K2 verabschiedete sich aus dem alpinen Skirennsport. «Eine wegweisende Entscheidung», sagt Felix Bösch, Sales und Country Manager Schweiz bei K2. «Denn nun konnten mehr Entwicklungskapazitäten und mehr Budget in Produkte für dich und mich fliessen.» Zur gleichen Zeit entwickelte sich die neue Backcountry- Skiszene: jung, radikal, kreativ, eigenwillig und ein bisschen verrückt. Genau hier gab K2 richtig Gas. Der Ski-Movie «The Blizzard of Aahhh’s» war wie ein Startsig nal für die Ära der grossen Freeski- und Freeride- Legenden. Glen Plake, Scot Schmidt, Brad Holmes, Seth Morrison, Kent Kreitler, Doug Coombs, Shane McConkey … das waren nicht einfach nur gesponserte K2-Teamfahrer. Sie waren Ski-Punks und die Rockstars der Szene, und ihre Ideen veränderten die Skiindustrie. 2005 schnappt sich McConkey das breiteste Skimodell seines neuen Sponsors K2. Mit einem Draht von der Bindung zur Schaufel biegt er die Skispitze nach oben. Der Rocker-Ski nimmt Fahrt auf. Bei K2 führt man McConkeys Idee weiter und kon - struiert einen breiten Powder-Ski, der unter der Bindung keine Vorspannung besitzt und vorne und hinten deutlich aufgebogen ist: der K2 Pontoon. «Er ist heute noch Teil unserer Skikollektion und findet immer noch neue Fans», bemerkt Felix Bösch. K2 zählt zu den ersten Firmen, die auch bei Pistenski voll auf Rocker setzen. Oben: Powder-Tools – die Mindbender-Linie er setzt bei Bächli Bergsport ab sofort die Pinnacle Freeride-Modelle. Unten: Treue Begleiter – die Vielseitigkeit der K2 Wayback Tourenski ist bereits legendär. «Ok, wir bauen den Ski. Aber dann lässt du mich endlich in Ruhe mit diesem Shuksan!» MIKE HATTRUP zum Shuksan-Erfinder Martin Volken MEILENSTEINE 1962 1970 1974 1988 2003 2008 2018 2019 Bill Kirschner baut den Fiberglas- Ski auf Vashon Island. Start der Serienproduktion ist 1964. Mit dem rot-weissblau gestreiften K2 Comp schiesst K2 an die Spitze des US- Skimarktes. In den wilden 70ern tauft K2 seine Ski Cheeseburger Deluxe, die passenden Stöcke Side of Fries. Der legendäre Ski-Movie «Blizzard of Aahhh’s» läutet den Beginn der Freeskiing-Ära ein. FOTOS: FREDRIK MARMSATER / ARCHIV K2 K2 startet mit einem eigenen Entwicklungsteam für Lady-Ski – der Women’s Alliance. Einführung der Rocker- Shapes mit früh aufgebogener Schaufel für alle Ski- und Snowboard- Modelle. Update der Wayback Tourenski-Linie mit fünf Modellen, ergänzt durch drei Talkback Lady-Modelle. Geburt der Mindbender-Serie für Freerider mit 12 Modellen – und passenden Skischuhen. 44 INSPIRATION 04 / 2019 45

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